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Lübzer und das Müritzeum feiern die Rückkehr der Störe

Bis zu 100 Jahre alt, sechs Meter lang und rund 400 kg schwer kann ein Stör werden. Damit ist er der größte Fisch Deutschlands – doch leider ist der Stör inzwischen fast ausgestorben. Seit den 1990er Jahren gibt es zahlreiche Versuche, ihn wieder anzusiedeln – auch in Mecklenburg-Vorpommern. Drei Jungstöre des Europäischen Atlantischen Störs haben nun ihren Weg ins Müritzeum in Waren gefunden. Im Rahmen der Eröffnung der Sonderausstellung „Die Rückkehr der Störe“, die Lübzer als regionaler Partner unterstützt, wurden sie feierlich präsentiert. Schirmherr der Sonderausstellung ist der Minister für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz in Mecklenburg-Vorpommern, Dr. Till Backhaus.
Die drei Fische wurden am Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei in Berlin aufgezogen und nun im Auftrag von Dr. Jörn Gessner vom Institut in das Mündungsbecken des Flusslaufes im Aquarium gesetzt. „Wir freuen uns sehr, zur Eröffnung unserer Sonderausstellung drei Störe im Müritzeum präsentieren zu können. Das Wiederansiedlungsprojekt ist eine große Herausforderung mit vielen Chancen und Hindernissen, über die wir in der Ausstellung informieren. Wir sind froh, dabei auf die Unterstützung von Minister Backhaus und Lübzer zählen zu können“, so Andrea Nagel, Geschäftsführerin des Müritzeums. Lübzer engagiert sich immer wieder für den Naturschutz in Mecklenburg-Vorpommern und arbeitet nun erstmals mit dem Müritzeum zusammen. Die Sonderausstellung wird mit einem Spendenbetrag von 6.000 Euro unterstützt. Dieser wurde in Form eines Schecks durch Willi Horn, Geschäftsführer der Mecklenburgischen Brauerei Lübz, überreicht: „Wir freuen uns, dass gleich drei Störe den Weg zurück an die Müritz gefunden haben. Als Brauerei sind wir ebenso wie die Störe auf eines angewiesen: sauberes Wasser. Deshalb unterstützt Lübzer die Rückkehr der Störe, denn diese sind von hier – genauso wie unser Bier.“