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HAMBURG. HOLSTEN. HAUSBRUCH.

Den ersten Spatenstich setzten Hamburgs Erster Bürgermeister Olaf Scholz und Sebastian Holtz, CEO Carlsberg Deutschland, zusammen mit Iain Gow, Vice President Western Europe der Carlsberg Group, und Jens Quade, technischer Leiter der ZÜBLIN-Direktion Nord.

Bereits 2013 hat Carlsberg gemeinsam mit der Stadt Hamburg begonnen nach einem neuen, geeigneteren Brauereistandort zu suchen. „Der Wunsch des Unternehmens innerhalb der Stadtgrenzen umzuziehen hat uns sehr gefreut und veranlasst intensiv über Lösungsmöglichkeiten nachzudenken. Das ist ein Bekenntnis von Carlsberg zum Standort und zu den Marken, die hier gebraut werden. Hamburg wird nicht zuletzt dadurch ein bedeutender Brauereistandort bleiben“, sagt Hamburgs Erster Bürgermeister Olaf Scholz. Ein Brauereineubau ist flächentechnisch kein leichtes Unterfangen in einer Metropole wie Hamburg – insgesamt wurden mehr als 20 Flächen innerhalb der Stadtgrenzen geprüft. „Da Holsten bereits seit 1879 in Hamburg Bier braut, war es sowohl für uns als auch für die Stadt von großer Bedeutung, dass wir die Produktion und die damit verbundene Tradition hier fortführen. Im Heykenaukamp haben wir schließlich den idealen Standort für uns gefunden“, sagt Sebastian Holtz, CEO Carlsberg Deutschland. Den ersten Spatenstich setzten Olaf Scholz und Sebastian Holtz zusammen mit Iain Gow, Vice President Western Europe der Carlsberg Group, und Jens Quade, technischer Leiter der ZÜBLIN-Direktion Nord.

Warum Holsten umzieht
Der Standort Altona ist für eine industrielle Nutzung in der Größe der Holsten-Brauerei aus verschiedenen Gründen nicht mehr zeitgemäß. Für den sinkenden Bierkonsum in Deutschland ist die Kapazität der Anlagen zu groß. Technisch gesehen ist vieles nicht mehr auf dem aktuellen Stand. Beispielsweise wird in den alten Gebäuden auf mehreren Ebenen gearbeitet, die Wege sind sehr lang. Aufgrund von Restriktionen darf außerdem nachts nicht verladen werden. Dies sind keine optimalen Bedingungen für eine effiziente Produktion. Die Verlagerung der Produktion und Logistik
nach Hamburg-Hausbruch bietet der Traditionsbrauerei viele Vorteile, hierzu gehören insbesondere die Möglichkeit der freien, modernen Planung und baulichen Umsetzung der Neuverteilung von Produktion, Lagerung und Logistik auf dem Gelände. Dies verkürzt die zukünftigen Wegstrecken
erheblich. Auch der Wegfall der nächtlichen Verladeverbote trägt zu einer größtmöglichen Effizienz der neuen Brauerei bei.

„Heutzutage ist die Realisierung einer Brauerei in der Größe der Holsten-Brauerei in Westeuropa eine Seltenheit. Es werden mehr Brauereien geschlossen, als dass neue Standorte gebaut werden. Die Investition eines hohen Millionenbetrags in ein solches Projekt zeugt von großem Vertrauen in das Carlsberg Deutschland Geschäft“, so Holtz weiter. Die Brauerei verlässt den bisherigen Standort allerdings nicht gänzlich: Die Verwaltung, darunter Marketing, Vertrieb, Personal und Finanzen, verbleibt in Altona. Sie wird auf dem neu entstehenden Areal „Holsten Quartiere“ Büroflächen beziehen. „Ich freue mich, dass wir mit dem Neubau unserer Holsten-Brauerei die einmalige Chance erhalten, die bereits 130-jährige Erfolgsgeschichte in unserer Heimatstadt fortzuschreiben“, sagte Sebastian Holtz abschließend.

Die neue Brauerei – Fakten und Zahlen

  • Grundstücksfläche: ca. 67.000 m²
  • Bebauungsfläche: 24.500 m²
  • 1 Million Hektoliter pro Jahr
  • 1 Million abgefüllte Flaschen pro Tag
  • Mindestens 2.000 Fässer pro Tag
  • 1 Flaschenabfüllanlage: 60.000 Flaschen pro Stunde
  • 1 Fassabfüllanlage: 120 Fässer pro Stunde
  • 1 Umpackanlage: 14.000 Flaschen pro Stunde
  • Lagerkapazitäten:
    • 18.000 Paletten Vollgut
    • 30.000 Paletten Leergut
  • 100 LKWs pro Tag
  • Umzug Brauerei: 1. Quartal 2019

v.l.: Iain Gow, Jens Quade, Olaf Scholz, Sebastian Holtz.

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